Der Allgemeine Bürgerschützenverein Lembeck e. V.Im Jahre 1876 wurde durch den Zusammenschluss aller Lembecker Schützengesellschaften ein gemeinsamer Schützenverein für ganz Lembeck gegründet. Bis dahin gab es im Dorf und in den Bauernschaften eigene Schützenvereine. In einer alten Urkunde wird schon ein Vogelschießen in Endeln aus dem Jahre 1800 erwähnt.
Bis zur Jahrhundertwende werden die Schützenfeste auf verschiedenen Bauerntennen gefeiert. Danach wurden bereits Zelte genutzt. Während des ersten Weltkrieges fanden keine Schützenfeste statt.
1927 wurde das Schützenfest im Rohbau des neu zu bauenden Saales Stegemann gefeiert. 1930 war dieser Saal schon zu klein und es wurde zusätzlich ein Zelt angebaut. Nach 10-jähriger Unterbrechung wegen des zweiten Weltkrieges wird seit 1950 jedes Jahr ein Schützenfest in Lembeck gefeiert; bis 1972 in einem ständig größer werdenden Festzelt hinter Stegemann, seit 1973 in der von der Kirchengemeinde angepachteten Festwiese an der Wulfener Straße.
Am 22. April 1956 entschloß sich der Vorstand, den im 18. Jahrhundert gegründeten "Allgemeinen Schützenverein" beim Amtsgericht eintragen zu lassen. Die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Dorsten erfolgte, als "Allgemeiner Bürgerschützenverein Lembeck e.V." unter der Nr. 120, am 12. Aug. 1959. Die Mitgliedschaft wurde durch Aushändigung der Mitgliedskarte erlangt. Die Jahresgebühr betrug 5 DM, die Aufnahmegebühr 1 DM. Der Jahresbeitrag wurde an den Schützenfesttagen entrichtet, und zwar nur von denjenigen, die auch an den Feierlichkeiten teilnahmen. Danach entschied man sich 1965 für die heute noch praktizierte Hauskassierung. Seitdem stieg die Mitgliederzahl fast kontinuierlich auf heute 1840 Schützen.

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